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Krankheit-Behandlung

 

"Desio"

...durch ihn entstand die Idee, Pro Vita Animale e.V.       zu gründen

 

  

Desio wurde ca. Juni 2000 geboren. Er kam zu einem anderen Tierschutzverein, der Aktionsgemeinschaft für Tiere  (AGT) –Hundeauffangstation (HAST) aus dem größten Tierheim der Welt, der Smeura.

Dort leben im Moment über 4000 Hunde                         (siehe: http://www.tierhilfe-hoffnung.de ).

Als wir erfahren hatten, auf welche furchtbare Weise die Straßenhunde in Rumänien eingefangen und zugrunde gerichtet werden (in der Stadt Pitesti ), durch lange Stahlnadeln, die man ihnen in den Herzbereich stieß und durch die man Formalin in ihre Körper pumpte, worauf man sie - zuckend und vor Schmerzen schreiend - in die bereits vorbereiteten, inzwischen mit Wasser vollgelaufenen Massengräber warf. Wir habe aber  auch gehört, dass man sie - gleichfalls in Pitesti - lebendig in tiefe Erdlöcher warf und diese danach zuschaufelte. Der mörderischen Phantasie waren keine Grenzen gesetzt.

So hatten wir uns entschlossen, einige dieser Hunde davor zu bewahren.

Desio hatte sein bisheriges Leben auf der Straße verbracht und hätte nie in ein zivilisiertes Land kommen dürfen; denn er kannte gar nichts.

Auch Menschen gegenüber war er mehr als zurückhaltend; er zog sich lieber in die sichere Schutzhütte zurück; er traute sich nicht einmal auf den Fliesen zu laufen oder aus einem glänzenden Fressnapf zu fressen, wir haben für ihn extra einen Teppich auf die Fliesen gelegt, damit er sich traute überhaupt etwas zu bewegen.

Wir vermuten, dass Desio in Rumänien mit der Schlinge eingefangen wurde, es dauerte Wochen bis sich Desio das Hundegeschirr anziehen ließ und man eine Leine daran befestigen konnte, er biss dabei anfangs feste um sich.

Als es soweit war, dass Desio und auch wir, nach Wochen den Mut hatten mit ihm die sichere HAST ( HAST= Hundeauffangstation ) zu verlassen, um mit ihm die ersten Schritte vor die Türe zu wagen, alles war so neu für ihn, als wenn er seit Jahren keinen Grashalm gesehen hätte, alle Spuren mussten genau untersucht werden und Desio wollte gar nicht mehr zurück in seinen Zwinger in die HAST.   

 

 

Aber durch liebevolle und geduldige Zuwendung konnte Desio einen Großteil seiner Ängste überwinden und ist nach langer langer Zeit, eine richtige Schmusebacke geworden, die Streicheleinheiten regelrecht einfordert.

Vielleicht das erste Mal in seinem Leben hat er erfahren dürfen, was Streicheln und Kuscheln mit einem Menschen bedeutet, Gassi gehen und zu jemanden gehören, im sauberen warmen Körbchen liegen, Futter und frisches Wasser jeden Tag - für Desio bisher keine Selbstverständlichkeit.

Es ging weiter mit Maulkorbtraining und dem Versuch, Desio das Autofahren beizubringen, was er gar nicht mag. Sobald die Klappe sich schließt, wurde er panisch.

Im Sommer 2010 wurde beschlossen, die HAST an einen anderen TSV zu übergeben und für Desio musste eine Lösung gefunden werden. Anrufe bei mehreren seriösen TSV ergaben, dass es besser wäre, diesen völlig unvermittelbaren Hund einzuschläfern, um ihm ein weiteres Zwingerleben zu ersparen.

Derjenige, dessen Vertrauen aufgrund von intensiver Beschäftigung mit ihm Desio am meisten gewinnen konnte, war unser damaliger Hundepflege Uwe Dilthey, ( jetzt 1. Vorsitzender von Pro Vita Animale e.V.) er schlug vor, Desio als Dauerpflegehund zu übernehmen.

Herr Dilthey suchte sich ein kleines Miet-Grundstück in HAST-Nähe, entrümpelte es und baute es mit finanzieller Unterstützung der AGT auf und aus. ( jetzige kleine Anlage 1 )

Der Bürocontainer der aufgegebenen AGT-Kaninchenauffangstation in Langenfeld wurde nach Essen transportiert, damit diese kleine Desio-Anlage komplettiert wurde.

 

Am 24.10.10 zog Desio ein.

Auf diesem Grundstück konnte sich Desio frei bewegen, er hatte einen ganzen Wohnwagen der in dem Zwinger mit eingebaut ist als Hundehütte zur Verfügung, er wird natürlich tagtäglich von Herrn Dilthey viele Stunden, betreut.

Seitdem gehen seine Fortschritte nicht mehr im Schneckentempo, weil er sich nun sehr sicher fühlt.

Weiteren Schritte waren, mit Desio zu üben was das zeug hält: Damit er Autofahren lernt und diese nicht mehr als Feind ansieht; damit er keine Jogger oder Fahrradfahrer anmacht und beißen will; damit er die weite Welt und andere schöne Hundewiesen kennen lernt.

Desio war nach einiger Zeit so weit, das er durch Umlenken mit Leckerlies, mittlerweile an den Autos oder Artgenossen vorbei geht, ohne diese anzumachen, wenn er sich natürlich einmal richtig reingesteigert hat, ist es ein Problem, ihn wieder zu beruhigen.

 

 

 

 

 

 

 

Anfang 2011 war Desio so weit das er auch keine Probleme mehr mit den vorhandenen Hunden in der Wohnung von Herrn Dilthey hatte und durfte dort einziehen , jedoch durfte man Desio nicht unterschätzen, wenn er etwas nicht wollte, zeigte er es sehr deutlich. 

 

 

Das ganze leben und die Wohnung musste für Desio umgestaltet werden, Stress jeden Tag.

 

 

 

 

 

Ende September kamen die ersten krankheitsbedingten Beschwerden, er wurde schlapp und hatte Blut im Urin, trotz Medikamente und Schmerzmittel, gab es keine Besserung.

Am 25.11.2011 legten wir Desio mit Medikamente schlafen um ihn gründlich zu Untersuchen, schon beim Ultraschall sahen wir das der Komplette Körper ein riesiger Tumor war.

Die Blutwerte waren sehr schlecht.Der Tierarzt fand es ein Wunder das Desio mit diesem Tumor so lange leben konnte, er war eben ein Kämpfer.

am 25.November 2011 um 19:10 Uhr, entschieden wir das Desio den Weg über die Regenbogenbrücke geht, so schwer diese Entscheidung auch war, aber Desio hätte eine Operation nicht überlebt.

 

 

Egal wie problematisch Desio auch war und so oft er uns auch biss, wir würden diesen Weg für ihn immer wieder gehen

 

  

Desio wird immer bei uns sein

 

 

 

 

 

 

 

 

Videos

Desio´s Anfangszeit in der Hundeauffangstation eines befreundeten Tierschutzverein zu diesem Zeitpunkt traute Desio sich noch nicht auf den Fliesen zu laufen oder aus glänzenden Metallnäpfen zu fressen.

 

Zu diesem Zeitpunkt wurde für Desio noch ein Zuhause gesucht.

  

 hier versteckte Desio sein Leckerchen.

 

 

nach einem Jahr harter Arbeit und trainig, klappte eine 
Vergesellschaftung mit den Hunden mit denen er später 
im Rudel in einer Wohnung lebte
  

 

 

Video´s aus seiner damaligen Vermittlungszeit.