Wieder einmal durften wir die Nacht in der PVA verbringen, um drei wunderbare neue Hunde in Empfang zu nehmen: die beiden Welpen Norma und Snow sowie die fünfjährige Kimba.
Kaum waren sie aus dem Transporter gehoben und in die Station getragen, begann das kleine Willkommensfest auch schon von selbst. Die beiden wuscheligen Welpen sorgten mit ihren überproportional langen Schwänzchen sofort für gute Laune. Sie stürmten neugierig umher, spielten mit uns und miteinander und waren einfach rundum glücklich. Als sie schließlich herausgefunden hatten, dass man für Streicheleinheiten stillhalten muss, wurde jede Zuwendung großzügig mit Küsschen belohnt.
Kimba hingegen war anfangs ruhig und vorsichtig. Schritt für Schritt holte sie sich bei jedem von uns ein bisschen Liebe ab und taute dabei sichtbar auf. Ihr sanftes Wesen war ein schöner Kontrast zum wilden Welpenchaos.
Dann kam der Teil, den niemand so richtig mag: wiegen, messen und Geschirr anprobieren. Nachdem alles erledigt war, machten wir noch ein paar schöne Fotos für die anderen Helfer und trugen die drei anschließend in die Quarantäne. Dort wurde erst einmal alles neugierig erkundet – und endlich gab es auch Futter. Während Snow sich wie ein kleiner Staubsauger über den Napf hermachte, genoss Norma ihr Essen in Ruhe. Kimba war zunächst etwas verwirrt: erst so viel Liebe, dann Futter? Ich glaube, sie konnte ihr Glück kaum fassen.Gut gestärkt gab es zum Abschluss noch eine Runde Kuscheln, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten.
Heute steht dann das Beauty-Programm an: waschen, föhnen, aufhübschen – und natürlich noch mehr Liebe einfordern. Für mich geht es zwar eigentlich zur Nachkontrolle, aber ich werde sicher noch einmal in die Station schleichen. Diese drei gewinnen Herzen einfach im Sturm und freuen sich schon darauf, viele neue Menschen kennenzulernen.








